Wir über uns
Der Zwinger vom Shamar Dan liegt in Straelen, einer Kleinstadt an der Holländischen Grenze. Die nächste größere Stadt ist das niederländische Venlo. Unsere Hunde leben mit uns in Haus und Garten. Unsere Welpen werden in unserem Wohnzimmer geboren und wachsen im stetigen menschlichen Kontakt auf.

1  Unser erster Lhasa Apso

Im Jahre 1993 bekamen  wir  unsere erste Lhasa Apso  Hündin, unsere Joy. Wir  wussten  wenig  über  die Rasse,  hatten  uns  nur  in den Anblick  verguckt.

Unsere Joy mit 8 Wochen

und heute

Mit der  Zeit lernten  wir  unseren Lhasa Apso  kennen. Immer  deutlicher  wurden Joys Charakterzüge, während  sie aufwuchs.

Bald kristallisierte sich eine der Haupt-Grundregeln des Lhasa Apso heraus, im Besonderen:" Ich mache es so, wie ich will!" Obwohl wir bereit sind, große Kompromisse zu machen, um unsere Vierbeiner glücklich zu machen, so bleiben da doch einige Grundregeln

Joy akzeptierte mit der Zeit einige Basisregeln, wie „Wir machen unser Geschäft nicht im Zimmer, sondern draußen", aber immer deutlicher wurde ihr Rebellieren gegen einige der Regeln. Ihrer Meinung nach schränkten diese ihre Grundrechte als Lhasa Apso ein.

Manche Tage kamen wir nach Hause, unter unseren Schuhsohlen knisterten zerbissene Blähtonperlen aus unseren Hydrokultur-Blumenkästen, deutliches Zeichen ihrer vermeintlichen Rechte. „Ich kann kauen, auf was ich will", „Ich darf spielen, womit ich will", und ganz besonders „Wenn ich etwas will, dann gehört es mir."

Alle, die ihr Leben mit einem Lhasa Apso teilen kommt all das sicher bekannt vor. Es ist ziemlich schwierig, die Meinung eines Lhasa Apsos zu verändern, wenn er sie sich einmal gemacht hat. Geduld ist gefordert, wenn ein Lhasa sich einmal zu einem Verhalten entschlossen hat, das Herrchens Empfindungen widerspricht.

 

2  Zeit der Irrtümer

Nach einigen Jahren mit Joy waren wir uns über eines einig: Es kam für  uns  nur noch ein Lhasa Apso infrage. In den Jahren 1997  bis 1999 erwarben wir einen Rüden und drei Hündinnen.

Anfangs  hatten wir noch keinen Gedanken an Zucht. Da  sich der Rüde in unseren Augen gut entwickelte, konnte uns die Züchterin dazu überreden, ihn  auszustellen. Fast zu gleicher Zeit traten wir einem Hundezuchtverein bei, dem Klub für Tibetische Hunderassen (KTR).

Als sich im darauffolgenden Jahr die Zahl der gezüchteten Lhasa Apso Welpen dramatisch verringerte, reifte in uns der Entschluß, selbst zu züchten.

Viel investierten wir in Aufzucht, Pflege und Ausstellungen. Die Katastrophe bahnte sich mit der Zuchtzulassung an. Die HD (Hüftgelenksdysplasie) Untersuchungen ergaben für alle unsere Hunde ein ungünstiges Ergebnis, das eine Zuchtzulassung unmöglich machte. Durch den Verein und seine Mitglieder erfuhren wir keine Unterstützung, sondern Vorwürfe. Die Clubausstellung in Hofheim machte uns endgültig klar, daß der KTR nicht der richtige Verein für uns war.

 

3 Endlich Licht am Ende des Tunnels

Ziemlich niedergeschlagen erinnerten wir uns an wunderschöne Hunde, die wir von einem Niederländischen Züchter bei einer Ausstellung in Dortmund gesehen hatten. Wir machten den weiten Weg nach Zeeland.  Da  wir uns nicht entscheiden konnten, kamen wir mit 2 Hündinnen zurück, die den wirklichen Beginn unserer Zucht bildeten. 


 Pritty  und Ga-Ga

 

4 Züchterische Erfolge

Wir entschlossen uns zu einer Linienzucht,  um die guten Eigenschaften unserer Hündinnen zu erhalten:
Gesundheit, selbstbewusstes, aber nicht dominantes, freundliches Wesen, problemlos beim Fressen, gute Gebärerinnen und Mütter. Deswegen griffen wir für unseren ersten Wurf mit Ga-Ga auf  Tsarong zurück. Damit hofften wir die guten Eigenschaften der Niederländischen und Belgischen Linien des Coquins, v.d. Pacific Paradise, Chakpori's, Mi-Amor zusammen mit der Amerikanischen Tn-Hi- und der Englischen Lingstoc-Linie zu erhalten.

Wir wurden belohnt durch einen hervorragenden, gleichmäßigen Wurf, von dem wir Angelo als Rüden behielten.

 

Das Bild zeigt Welpen aus 5 verschiedenen Würfen mit unterschiedlichen Verpaarungen. Die Ausprägung der Linie ist nicht zu übersehen.